UGC Creator werden (und damit wirklich Geld verdienen)

UGC Creator werden (und damit wirklich Geld verdienen)

Refluenced •

Als UGC Creator machst du kurze Videos und Fotos, die Brands auf ihrem Social Media posten und als Ads ausspielen können. Du brauchst dafür keine Community, keine Agentur und kein Portfolio aus vergangenen Kooperationen. Du brauchst ein paar Beispielvideos – und einen Ort, wo du immer neue Brand-Collabs findest. Hier ist der Weg zu deinem ersten bezahlten Briefing.

Was ist ein UGC Creator?

Ein UGC Creator erstellt authentischen Content zu einem Produkt, welchen er exklusiv der Brand zur Verfügung stellt und nicht selbst auf seinem Profil postet. Die Brand bekommt das Material und entscheidet selbst, wie sie es nutzen möchte: meistens als bezahlte Ad auf TikTok, Instagram oder Facebook, auf einer Produktseite oder im Newsletter.

Genau das trennt den UGC-Job von klassischer Influencer-Arbeit für Social Media, wo ein Influencer für den Zugang zu seiner Community bezahlt wird – da bestimmen Followerzahl und Engagement-Rate den Preis.

Viele machen beides und bewerben sich in derselben Woche auf Social Campaigns und auf reine Content-Kampagnen. Aber die Skills, auf die Brands schauen, sind nicht dieselben. Und der Content-only-Weg ist der einzige, der dir von Tag eins an offensteht.

So baust du dir ein UGC-Portfolio von null auf

Sechs Schritte, mit Produkten, die du sowieso schon zu Hause hast. Brands lesen nicht deine Bio, sie schauen zehn Sekunden Footage und entscheiden. Also erstelle dir so ein Mini-Portfolio, bevor du dich bewirbst:

  1. Such dir drei Produkte aus, die du schon besitzt – etwas aus dem Badezimmerregal, etwas aus der Küche, etwas aus deiner Tasche. Brands akzeptieren unbranded Content als Skill-Nachweis.

  2. Drehe drei verschiedene Formate – eine Hook-getriebene Demo, ein Piece to Camera und ein Unboxing. Diese 3 Formate zu je unterschiedlichen Produkten zeigen deine Range und Flexibilität.

  3. Halte jedes Video zwischen 15 bis 30 Sekunden – genau diese Länge nutzen Brands für ihre Ads. Und es zwingt dich, schnell auf den Punkt zu kommen.

  4. Filme zwei, drei Hook-Varianten pro Video – anderer erster Satz, gleicher Rest. Brands kaufen ständig mehrere Hook-Varianten. Wer die liefern kann, ist vorne dabei.

  5. Leg es dort ab, wo es mit einem Tap aufgeht – ein eigener Instagram-Account funktioniert am besten: Brands wissen, wie man den durchscrollt, und er ist gleichzeitig dein Schaufenster. Ein geteilter Google-Drive-Ordner ist die Notlösung. Wenn eine Brand erst Zugriff anfragen muss, ist sie schon weg.

  6. Bau es alle paar Monate neu – deine ersten Videos sind schnell nicht mehr up to date, sobald du besser wirst. Tausch jedes Mal das schwächste Content Piece aus, wenn du etwas Besseres gedreht hast.

Drei starke Videos bringen dich weiter als zwölf mittelmäßige. Brands kaufen nicht, was du gemacht hast – sie überlegen, was du als Nächstes machen kannst.

Welches Equipment brauchst du?

Der Einstieg ist einfacher, als du denkst. Du musst nichts kaufen, das meiste hast du schon zu Hause.

Starter-Kit

  1. Dein Handy – wenn es aus den letzten Jahren ist, reicht die Kamera fast sicher.

  2. Ein Fenster – dreh mittags gegenüber davon, da ist das beste Licht.

  3. Ein Bücherstapel – zum Abstellen deines Handys, damit nichts wackelt.

  4. CapCut – kostenlose Schnitt-App für Captions und schnelles Kürzen.

Wenn du dann doch etwas ausgeben willst: zuerst ein günstiges Ansteckmikro, weil Handy-Mikros den ganzen Raum mitnehmen. Danach vielleicht ein kleines Stativ – spätestens dann, wenn dich der Bücherstapel nervt.

So bekommst du deinen ersten bezahlten UGC-Job

Der schnellste Weg führt über Plattformen wie unsere: Die Brands dort haben ihr Budget schon freigegeben und suchen aktiv nach Creatorn.

Alternativ kannst du Brands selbst anschreiben (der so genannte “Cold Outreach”). Das dauert aber länger und die Chancen sind schlechter: Deine Mail oder dm landet unangekündigt im Postfach, oft ohne Budget dahinter und ohne Garantie, dass es überhaupt die richtige Person ist.

Bei Beauty-Creatorin @milamacht ging der Plattform-Weg schnell: „Einfach erste Bewerbung und direkt von der Brand ausgewählt. Heute bin ich Vollzeit-Creatorin."

So landest du deine erste Collab bei Refluenced

  1. Lade die App herunter und erstelle dein Profil – die Refluenced Creator App gibt es im App Store und bei Google Play - sobald du ready bist, kannst du dich als UGC Creator verifizieren lassen

  2. Gehe den Kampagnen-Feed durch – hier findest du alle Kampagnen. Filter nach Kampagnen, die zu dir passen - nicht immer nur nach den großen Brands

  3. Lies das Briefing, bevor du dich bewirbst – was du liefern musst, bis wann, und die Do's und Don'ts - das zu überspringen ist der häufigste Grund, warum Content in die Überarbeitung geht und wieder und wieder neu gemacht werden muss. Sei dir vor deiner Bewerbung sicher, was du machen musst und ob du es liefern kannst.

  4. Bewirb dich auf mehrere Kampagnen gleichzeitig – Wer sich auf mehrere Kampagnen gleichzeitig bewirbt, wird öfter ausgewählt. Schreibe immer eine persönliche Nachricht mit dazu, um direkt Sympathie und Eindruck zu wecken. Die Brands sehen dein UGC-Verifizierungsvideo in deinem Profil als Referenz, damit sie wissen, was für Content du machst.

Was verdienen UGC Creator?

Deine Compensation ist von verschiedenen Faktoren abhängig, z.B. der Anzahl der Content Pieces und der späteren Nutzung.

  • Wie viel Content die Brand erwartet – ein Video ist weniger wert als sechs Videos.

  • Wo es genutzt wird – ein Video, das nur auf dem eigenen Kanal der Brand landet, ist weniger wert als eines, für dessen Ausspielung als Ad sie zahlt.

  • Wie lange es genutzt wird – sechs Monate als Werbeanzeige sind deutlich mehr wert als ein Monat.

  • Ob du für die Konkurrenz arbeiten darfst – wenn du für einen bestimmten Zeitraum Wettbewerber absagen sollst, gehört das in den Preis.

  • Unter welchem Namen es rausgeht – Ads, die über deinen Handle statt über den Kanal der Brand laufen, sind mehr wert, weil sie dein Gesicht und deinen Account mitnutzen.

(Auf Refluenced siehst du deine Compensation direkt im Briefing, schon bevor du dich bewirbst.)

FAQs

Muss ich selbstständig sein, um UGC-Jobs anzunehmen?

Sobald du für Content bezahlt wirst, sind das steuerpflichtige Einnahmen – und zwar auch dann, wenn du statt Geld nur Produkte bekommst. Gifting zählt mit. In Deutschland brauchst du dafür in der Regel eine Gewerbeanmeldung; in Österreich und der Schweiz gelten eigene Regeln und Schwellenwerte. Solange du unter den jeweiligen Umsatzgrenzen bleibst, kannst du meistens die Kleinunternehmerregelung nutzen und musst keine Umsatzsteuer ausweisen.

Das ist keine Steuerberatung – such dir für deinen konkreten Fall jemanden, der die Regeln in deinem Land kennt.

Wie lange dauert es bis zur ersten bezahlten Kooperation?

Schneller, als die meisten denken. Bewirb dich auf mehrere Kampagnen, die zu deinem Portfolio passen.

Wie alt muss man sein, um UGC Creator zu werden?

Die meisten Brands und Plattformen setzen 18 voraus. Manche akzeptieren 16- und 17-Jährige mit Einverständnis der Eltern.

Wie viele Videos braucht ein UGC-Portfolio?

Drei reichen, um dich zu bewerben – solange es drei verschiedene Formate oder Stile sind, die deine Range zeigen. Bau es immer weiter aus, statt zu warten, bis es sich fertig anfühlt.

Darf ich UGC, den ich für eine Brand gemacht habe, in mein Portfolio nehmen?

Schau in den Brief. Manche Kampagnen sperren die Portfolio-Nutzung während einer Exklusivitätsphase – und es ist deutlich einfacher, das vor dem Dreh zu fragen als danach.

Muss ich UGC als Werbung kennzeichnen?

Da du ihn selbst nicht postest, übernimmt die Brand die Kennzeichnung. Postest du ihn selbst als Teil einer bezahlten Kooperation, musst du ihn klar als Werbung kennzeichnen.

Table of Content

Label

Share It On

Share It On

2 Wochen kostenlos testen? Yup!

Lösung

Preise

Ressourcen

Creator?